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Kulturdenkmäler DER  U N E S C O

Was verbindet die Pyramiden Ägyptens mit dem Grand Canyon des Colorado oder den Mont Saint-Michel mit dem Tadsch Mahal, die Inkastadt Machu Picchu in Peru mit dem Ngorongoro-Krater in Tansania? Es sind Zeugnisse vergangener Kulturen und einzigartige Naturlandschaften, deren Untergang ein unersetzlicher Verlust für die gesamte Menschheit wäre. Sie zu schützen liegt deshalb nicht allein in der Verantwortung eines einzelnen Staates, sondern ist Aufgabe der Völkergemeinschaft. Dies ist das Ziel des internationalen Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt, das die UNESCO 1972 beschlossen hat. 172 Staaten haben die Konvention inzwischen unterzeichnet. Mit der Benennung von Kultur- und Naturstätten für die Welterbeliste der UNESCO verpflichten sich die betreffenden Staaten zu fortdauernden Schutz- und Erhaltungsmassnahmen. Die anderen Unterzeichnerstaaten verpflichten sich dazu, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zum Schutz dieser Stätten des Menschheitserbes beizutragen. Über die Aufnahme von Stätten in die Liste des Welterbes entscheidet das UNESCO-Welterbekomitee, das prüft, ob die von den Unterzeichnerstaaten vorgeschlagenen Stätten die in der Konvention festgelegten Kriterien erfüllen. Hierzu zählen das Kriterium der Einzigartigkeit und der Authentizität (historische Echtheit) einer Kulturstätte oder der Integrität eines Naturdenkmals. Ausserdem muss ein überzeugender Erhaltungsplan vorliegen. Die internationalen Fachverbände für Denkmal- und Naturschutz (ICOMOS und IUCN) beraten das Komitee. 

Die von der UNESCO geführte Liste des Welterbes umfasst insgesamt 754 Denkmäler in 129 Ländern. Davon sind 582 Kulturdenkmäler (C) und 149 Naturdenkmäler (N). Weitere 23 Denkmäler gehören sowohl dem Kultur- als auch dem Naturerbe an. (Stand 2003). 

Liste der Kulturdenkmäler und Naturdenkmäler in Italien 

Felsenzeichnungen im Val Camonica (Lombardei) Unweit der italienischen Städte Bergamo und Brescia (Lombardei), am Fusse des 3554 Meter hohen Adamello befindet sich das grösste Vorkommen prähistorischer Felsgravuren Europas. Über 170.000 Einzeldarstellungen wurden bisher registriert - ein unschätzbarer Abriss der Geschichte der Region in Bildern. Die ältesten Darstellungen werden auf 6000 v.Chr. datiert. Die Felsgravuren von Val Camonica (auch Valcamonica) wurden 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. 
Archäologische Ausstellungen gibt es in Val Camonica selbst, in Valtellina und in Capo di Ponte. In Nadro befindet sich ein Grottenmuseum. 

Kirche und Dominikanerkonvent Santa Maria delle Grazie mit Leonardo da Vincis "Abendmahl" in Mailand Der Bau wurde 1466 von Solari in gotischem Stil begonnen.1492 wurde die Bauleitung Bramante zur Weiterführung im Renaissancestil übertragen. Von Bramante sind das Presbyterium und die Empore mit der Kuppel. Im linken Seitenschiff liegt die schöne Kapelle Madonna delle Grazie mit Bildern aus dem 15. Jahrhundert. Von dort aus geht man in den Kleinen Kreuzgang von Bramante und in die alte Sakristei wie auch in den Kreuzgang der Toten von Solari, der nach Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde. 
Neben der Kirche ist das alte Refektorium mit dem weltberühmten Cenacolo von Leonardo da Vinci. Leonardo malte das Wandfresco in den Jahren 1495 bis 1497 im Auftrag des Fürstenpaares Lodovico Sforza und Beartrice d'Este. 
Die Szene mit der Darstellung der zwölf um Jesus versammelten Apostel bezieht sich auf jenen Augenblick, da Jesus die Worte ausspricht: Einer von euch wird mich verraten. Die Ergriffenheit der Jünger zeigt sich in ihren Gesichtern und in ihren Bewegungen, die im Gegensatz zu der tiefen Ruhe des Christus stehen. 

Historisches Zentrum von Rom, Basilika St. Paul vor den Mauern in Rom und Vatikanstadt Romulus und Remus sind die mythischen Stammväter der Römer. Ihre Eltern sind Mars und Rhea Silva. Romulus und Remus wurden zunächst von einer Wölfin gesäugt und später von der Göttin Acca Larentia aufgezogen. 
Romulus, erster König Roms, nachdem er seinen Bruder erschlagen hatte, erschien nach seinem Tod dem Julius Proculus, gab dem Anweisungen und stieg wieder in den Himmel auf. Nicht zuletzt wegen dieser Begebenheit erfuhr er bald göttliche Verehrung, in der VIII. Region Roms errichtete man ihm einen Tempel wo er unter dem Namen Quirinus verehrt wurde. Nach dieser Legende wurde Rom 753 v.Ch. gegründet und wurde Zentrum der Römischen Republik; in der Zeit des Römischen Reiches auch Zentrum des Christentums im 4. Jh. Historisches Zentrum von Rom, Basilika St. Paul vor den Mauern in Rom und Vatikanstadt das Pantheon, das bedeutendste Bauwerk auf dem Marsfeld aus der Zeit Hadrians und viele andere Bauwerke, welche in zwei Etappen in die Liste aufgenommen wurden. 

Historisches Zentrum von Florenz Florenz (italienisch: Firenze; in der Antike Florentia), Stadt in Italien, in der Region Toskana, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, am Arno, am Fuss der Apenninen gelegen. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 393 000. Die Stadt ist weltbekannt für ihre Bauten im Stil der Gotik und Renaissance, ihre Kunstgalerien und Museen. Sie ist wichtiges Handels- und Industriezentrum sowie Verkehrsknotenpunkt. Industrielle Erzeugnisse sind Motorräder, Kraftfahrzeugteile, Land- wirtschaftsmaschinen, chemische Produkte, Düngemittel, Kunststoffe und Präzisions-instrumente. Die florentinische Handwerksindustrie ist weltbekannt für die Herstellung von Schmuck (vor allem aus Gold), Lederwaren, Glas, Töpferei, Holzschnitzereien,Möbel und Stickereiarbeiten. 
Geschichte
Florenz (lateinisch: Florentia) wurde in der Antike gegründet, hatte jedoch bis zum 11. Jahrhundert keine grosse Bedeutung. Die Verwaltung der Stadt oblag bis zur zweiten Hälfte des Jahrhunderts einem Rat bestehend aus Adligen und Intellektuellen, der seine Tätigkeit im Namen des Volkes ausübte und auf diese Weise die Stadt zur Republik machte. 

Vatican City Hügel (Monte Vaticano) im Westen Roms, auf dem sich im römischen Altertum der Zirkus des Nero befand, die Martyriumsstätte Petri. Konstantin der Grosse errichtete dort die Peterskirche. Der heutige Vatikanpalast, Residenz des Papstes, geht auf einen im 9. Jahrhundert mit der Peterskirche gegen die Sarazeneneinfälle ummauerten Bau zurück. Erst nach dem Exil von Avignon (14. Jahrhundert) wurde der Vatikan ständige Papstresidenz. Als Erster plante Nikolaus V. den Neubau; Sixtus IV. liess die Sixtinische Kapelle errichten, Julius II. nahm den Neubau der Peterskirche in Angriff. Unter Julius II. und Leo X. schuf Michelangelo die Deckengemälde der Sixtinischen Kapelle und Raffael die Fresken in den Stanzen und Loggien; unter Paul III. wurde die Kuppel von St. Peter vollendet. Sixtus V. erbaute den heutigen Wohnpalast und die Bibliothek, Alexander VII. den Petersplatz und die Scala regia. 

Venedig und seine Lagunen Die Lagunenstadt ist auf etwa 150 kleinen Inseln erbaut, hat über 150 Kanäle, etwa 400 Brücken (z. B. Rialtobrücke, Seufzerbrücke). Die Häuser sind auf Pfahlrosten erbaut. Mittelpunkt Venedigs ist der Markusplatz mit der fünfkuppeligen Markuskirche (11. Jh.), dem Dogenpalast (14/15. Jh.), dem mächtigen Campanile. Vom Markusplatz führt die Hauptverkehrsader, der Canal Grande (zu beiden Seiten Paläste: Cä d‘Oru, Rezzonico, Pesaro u. a.), zum Bahnhof. 
Weitere bedeutende Kirchen: Santa Maria della Salute (barock), Santi Giovanni e Paolo (gotitsch), Santa Maria dei Frari (gotisch) mit Grabmal und Werken Tiziant, San Giorgio Maggiore und Il Redentore, beide von Palladio. Venedig ist durch Überschwemmungen, Landsenkung, Eingriffe in die Lagune und Meeresspiegelanstieg stark gefährdet. Um es zu erhalten, sind umfangreiche technische, wirtschaftliche und denkmalpflegerische Massnahmen notwendig. 

Domplatz von Pisa Der Platz der Wunder in Pisa, der mit Dom, Baptisterium, Campanile und Camposanto einen einzigartig geschlossenen Gebäudekomplex bildet, war als Siegeszeichen des Christentums über den Islam erdacht worden. Hier sollten die Siege der mächtigen pisanischen Seerepublik über die Mohammedaner gefeiert, die in Gefangenschaft geratenen Ungläubigen getauft und die im Kampf für den christlichen Glauben gefallenen Helden begraben werden: eine symbolhafte Stätte des Überirdischen, ein heiliger Bezirk ausserhalb des Geschäfts- und Handelszentrums mit seinen alltäglichen, profanen Betätigungen. Selbst Galileo Galilei der 1564 in Pisa zur Welt gekommen war stieg auf den schiefen Turm von Pisa und machte Experimente über den freien Fall der Körper. Der Turm ist 55 Meter hoch und ca. 5 m schief. Jährlich wird er um einen knappen Millimeter schiefer. 
Er wurde 1173 erbaut. Das Fundament ist nur 3 Meter tief und fasst mit einem Durchmesser von 20 Meter rund 700 Kubikmeter. Es steht auf sandigem Lehm. Darunter weicher Ton mit feinem Sand und Muschelschalen, die keinen Halt geben. Man war bemüht den Turm so leicht wie möglich zu bauen, um den Boden nicht zu sehr zu beanspruchen. Die Wanddicke beträgt im Schnitt 2,5 m. 

Historisches Zentrum von San Gimignano San Gimignano war früher ein bedeutender Woll-, Wein- und Gewürzmarkt. Die Stadt ist berühmt für den Vernaccia der in seiner Umgebung wächst. Heute ist San Gimignano mit seinen 7.000 Einwohnern eine der toscanischen Kleinstädte die die Atmosphäre und die alte Struktur der Vergangenheit am besten erhalten haben. Das Erkennungszeichen von San Gimignano sind seine Geschlechtertürme, 15 an der Zahl die schon von weitem zu sehen sind. 72 dieser Geschlechtertürme soll es im Mittelalter gegeben haben. 
Die Ursache für diese Türme waren Machtstreben und Streit verfeindeter Adelsfamilien. Die reichen Familien bekriegten sich über Jahrzehnte und immer liess der Sieger die Türme der unterlegenen Partei zerstören. 2 von den 15 bis 54 Meter hohen Türmen kann man heute noch besichtigen. Die Türme bilden die unverwechselbare Skyline des dichtzusammengedrängten Hügelstädtchens. Die Stadt ist zu einem der Hauptziele für Touristen geworden und am meisten besucht ist die zum Domplatz führende Via S. Giovanni. Die Stadt ist ganz von einem Mauergürtel umgeben der nur von 5 Stadttoren durchbrochen wird. 

Felsarchitektur der Sassi di Matera Ursprünglich hiess die Stadt Mateola; es gibt hierfür verschiedene Begriffsbestimmungen. Die wahrscheinlichste scheint von Mata zu stammen, was soviel wie Stein oder Felsen heisst. Die Vorstellung von Matera ist vor allem mit den Sassi verbunden. Die Sassi sind Felsensiedlungen, die sich seit dem Frühmittelalter in den steilen Tuffsteinwänden des Flusses Gravina entlang entwickelt haben. Zuerst wohnten die Benediktiner und die griechischen Mönche in den Höhlen, die schon von prähistorischen Menschen benutzt worden waren. Im Inneren der Höhlen haben die Mönche Kapellen, Säle und Altarplinthen gebaut und wertvolle Fresken an die Wände gemalt. 
Nach den Mönchen entwickelte es sich in ein Bauerndorf. Die Bauern bemerkten den Aufschwung der landwirtschaftlichen Aktivitäten und hatten daher den Wunsch, am Arbeitsplatz zu wohnen. So entwickelten sich verschiedene Viertel: das nördliche Viertel Barisano, das in Richtung Bari liegt und das südliche Viertel Sasso Caveoso, in Richtung Montescaglioso. Beide Viertel blicken auf die Gravina (die Kluft). 

Vicenza und die Villen des Architekten Palladio in der Region Venetien Kultureller Reichtum: Vicenza und seine Provinz sind seit jahrhunderten Geburtsstätten von Kunst und Kultur. Andrea Palladio, Vincenzo Scamozzi, Carlo Scarpa sind einige der grossen Namen, die diese Tatsache bezeugen. Auch bedeutende Schriftsteller, wie Johann Wolfgang von Goethe, Antonio Fogazzaro, Goffredo Parise, Albert Camus sind von diesem Land angezogen worden und haben die dieser Erde eigene Atmosphäre in ihren Werken wiedergegeben. 

Historisches Zentrum von Siena Siena früher Sena Julia, Stadt in Italien, Hauptstadt der Provinz Siena, in der Toskana. Siena hat viel von seiner mittelalterlichen Architektur bewahrt, so z. B. die alten Mauern und Tore, die die Stadt umgeben. Der Fremdenverkehr ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Stadt. Ausserdem ist sie Umschlagplatz für Wein und Marmor aus der Umgebung. 
Der Dom (11.-14. Jahrhundert) ist eines der prächtigsten gotischen Bauwerke Italiens. Im Zentrum der Stadt liegen die muschelförmige Piazza del Campo mit dem Palazzo Pubblico (1288-1309). Er enthält zahlreiche Fresken Sieneser Künstler, z. B. Ambrogio Lorenzettis. Die Universität von Siena mit ihrer medizinischen und juristischen Fakultät wurde 1240 gegründet. Siena wurde im 12. Jahrhundert unabhängige Republik. Im 16. Jahrhundert kam die Stadt zum Herzogtum Toskana. 

Historisches Zentrum von Neapel In Neapel befinden sich zahlreiche sehenswerte Bauwerke, obwohl die Stadt mehreren Erdbeben und im 2. Weltkrieg Zerstörungen ausgesetzt war. Auf einer kleinen, mit der Stadt durch einen befahrbaren Damm verbundenen Felseninsel, liegt das Castel dell’Ovo aus dem 12. Jht. Am Hafen befindet sich das Castel Nuovo (13. Jht.), das einst als königliche Residenz diente, später jedoch vom Palazzo Reale abgelöst wurde. Der Palazzo beherbergt heute die Nationalbibliothek mit ihrer grossen und wertvollen Sammlung von Büchern und Manuskripten. Auf einem Hügel oberhalb der Stadt thront das Castel Sant’Elmo aus dem 14. Jht.. Das Teatro San Carlo (1737, wieder aufgebaut 1816), eines der grössten Theater Europas, ist berühmt für seine Operninszenierungen. 
Von den vielen Kirchenbauten ist der Dom San Gennaro (begonnen im 13. Jht., Fassade aus dem 19. Jht.) der bekannteste. Er enthält das Grab des heiligen Januarius, des Schutzpatrons der Stadt. Die Kirche San Lorenzo Maggiore ist reich mit Skulpturen und Fresken ausgestattet. Im ehemaligen Dominikanerkloster lebte und lehrte einst Thomas von Aquin. 
Geschichte
Das antike Neapolis (griechisch für Neustadt) war ursprünglich eine griechische Siedlung. Trotz der Eroberung durch die Römer im 4. Jht. v. Chr. blieb die Stadt noch lange griechisch geprägt. Das milde Klima und die schöne Lage machten sie zu einem bevorzugten Erholungsort wohlhabender Römer. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches im 5. Jht. ging die Bedeutung der Stadt zurück. Im 6. Jht. eroberten Truppen des Byzantinischen Reiches Neapolis. Im 7. Jht. wurde die Stadt unabhängiges Herzogtum. 1139 besiegten die Normannen das Herzogtum und gliederten es in das Königreich Sizilien ein. Nach der Sizilianischen Vesper 1282 wurde Neapel Hauptstadt des selbständigen Königreiches Neapel, das 1861 im modernen Italien aufging. Der Hafen von Neapel wurde Ende des 19. Jht.s umfassend ausgebaut. 1884 erhielt die Stadt, die mehrmals von Cholera-Epidemien betroffen war, eine Trinkwasserversorgung und eine neue Kanalisation. 

Crespi d'Adda (typische Gewerbewohnsiedlung aus dem 19. und frühen 20. Jh.) Architektur, um Kapital und Arbeit zu versöhnen: Sind sich die Baumwollfabrikanten, fragte ein gerade erst 26-jähriger die 1894 auf einem Mailänder Kongress anwesenden Industriebarone, ihrer Verantwortung und Pflicht bewusst? - Ihm ging es darum, die Notwendigkeiten der Industrie mit den Bedürfnissen der menschlichen Natur zu versöhnen. Silvio Benigno Crespi war bei der Ausweitung und Produktivitätssteigerung in der norditalienischen Textilindustrie um den Faktor Mensch besorgt. Er dachte auch an einen langen Arbeitsfrieden und dessen wohltätige Auswirkungen. 
Die Stein gewordenen Zeugnisse seiner Ideen sind in dem Dorf zu bewundern, das nach seiner Stifterfamilie benannt ist. Crespi d'Adda, zwischen Bergamo und Mailand, hat in seinen 120 Jahren viel erlebt. Die industriearchäologischen Belege für die Blütezeit und für den langen Abschied vom Glanz sind leicht zu entziffern. Crespi d'Adda ist ein Zeugnis der Industriegeschichte, aber kein Museumsdorf. 
Silvio B. Crespi, der eine grosse Karriere als Unternehmer, liberaler Politiker und Bankier vor sich hatte, erlebte nicht nur den Aufstieg, sondern auch noch den steilen Niedergang seiner Textildynastie in der Wirtschaftskrise 1929. Was er als Fabrikant zu verwirklichen trachtete, nannte man Generationen später Humanisierung der Arbeitswelt. Mit diesem hehren Ziel hatte sein Vater Cristoforo Benigno Crespi den Familiensitz in der Provinz Varese verlassen, um im Winkel zwischen den beiden Flüssen Adda und Brembo für eine neue Fabrik ein Stück Land zu kaufen. Cristoforo hatte die Ideen des englischen Unternehmers und Sozialreformers Robert Owen im Kopf und vor Augen und wollte ganz in dessen Sinne eine vorbildliche Fabrik- und Wohnanlage schaffen. 

Die Arbeit kam zu denen, die sie nötig hatten. Leute, die von ihrem Land nicht mehr leben konnten, sollten zu Fuss zur Arbeit gehen können. Der Entwurf eines idealen, gleichsam autonomen Dorfes, in dem Broterwerb, Familien- und Gemeinschaftsleben, Erholung und kulturelle Anregung nah beieinander existierten, gelang in der Realität. Wie alte Fotos bezeugen, herrschte zwischen den Flüssen fünf Jahrzehnte lang ein pralles Leben: Stolz wie Oskar posiert ein Bräutigam mit Braut und vielen Gästen auf der breiten Kirchentreppe; eine grosse, barfüssige Kinderschar hat sich nicht nur für den Fotografen zusammengefunden. Bilder von Eisverkäufern mit Karren, von Starts zu Radrennen oder Übungen der Feuerwehr, von der Familie Crespi in vierspänniger Kutsche oder von Aufführungen im Dorftheater wecken verschüttete Erinnerungen. 
Heute fallen Architekturstudenten von nah und fern in das Arbeiterdorf ein und plündern den Dorfkiosk, bis kein Ortsführer mehr vorrätig ist. Das Leben in Crespi d'Adda ist um viele Herzschläge ruhiger geworden und wird durch die beiden Flüsse weiterhin geschützt. Wer den kleinen Ort aus dem zersiedelten Umland mit den dörflichen und industriellen Mischstrukturen erreicht, kann Crespi d'Adda immer noch als einen wohl tuenden Gegenentwurf empfinden, eine andere Welt mit der neogotischen Vorliebe der Gründerzeit. Dass manche Gebäude einen neuen Anstrich oder neue Fensterläden benötigen könnten, passt stimmig zum Zeitenwandel. 
Das Dorf ist streng geplant und gegliedert: rechts der schnurgeraden Achse die Fabrik, in der 1928 etwa 3600 Beschäftigte arbeiteten und jetzt noch einige hundert Textilarbeiter Jeansstoffe produzieren, links von der langen - in einem monumentalen Friedhof endenden - Achse die Wohnstrassen, die parallel mit der Fabrik gewachsen sind. Es sollte für jeden genügend Platz zum Wohnen vorhanden sein, aber auch an das soziale Grün, an Zier- und Nutzgärten, hatte man gedacht. Der Arbeiter, der sich monoton an Maschinen abmüht, sollte den Kontakt mit der Natur nicht verlieren. In den gepflegten Gärten hat sich heute Individualität breit gemacht. Die einheitliche Architektur der Ein-, Zwei-, Mehrfamilienhäuser ist unbefangen durch Fertiglauben, Spielgeräte, Fahrzeugstellplätze und Gartenzwerg-Dekoration ergänzt worden. Das rustikal hölzerne Vordach der Dorfbar lässt eigentlich einen ganz anderen als diesen stilsicher feinen Gastraum erwarten. Glücklicherweise wird man nicht so schnell vergessen, wie sich Cristoforo und Silvio Crespi die Symbiose von Kapital und Arbeit vorgestellt haben. 

Ferrara: Stadt der Renaissance im Po Delta Ferrara wird zum erstenmal im 8. Jht. erwähnt. Daraus kann auf die Existenz eines "Herzogtums Ferrara" geschlossen werden, das 757 n. Chr. von Desiderius dem Papst Stefan II. zugesprochen wurde. Demnach war Ferrara bereits im Hochmittelalter eine politisch-verwaltungsmässige Einheit von einer gewissen Bedeutung in dieser Gegend. 
Aus früherer Zeit gibt es archäologische Funde aus dieser Gegend, die bezeugen, dass dieses Gebiet schon in der Bronzezeit besiedelt war, und zwar die Umgebung von Bondeno. Später kamen im 6. Jht. Siedlungen mit etruskischen Einflüssen - Spina, an der Adria bei Comacchio - hinzu, wo ein lebhafter und ergiebiger Handel vor allem mit Griechenland stattfand, durch den die Stadt zu grosser Blüte gelangte. Nach den Etruskern liessen sich die Gallier und schliesslich die Römer in dieser Gegend nieder und gründeten verschiedene Siedlungen wie Voghenza, Maiero und Gambulaga. 
Das Herzogtum Ferrara entwickelte sich am Po und zwar an der Stelle, wo der Po di Primaro vom Po di Volano abzweigt. Es ist nicht möglich einen einheitlichen ursprünglichen Stadtkern für Ferrara zu bestimmen, es gibt nämlich zwei Stellen ohne einen scheinbaren logischen Zusammenhang, die beide zur Entwicklung der Stadt beigetragen haben. Der erste Kern liegt am Zusammenfluss der beiden Flussarme, mit der Kathedrale von S. Giorgio, dem neuen Bischofssitz nach dem Verfall von Voghenza; der zweite Kern war das Byzantinische castrum im Stadtteil San Pietro am nördlichen Ufer, wo sich eine befestigte Siedlung zum Schutz der Grenze befand. Von den Langobarden kam das Herzogtum unter die Kontrolle der römischen Kirche und wurde 986 von Johannes XV. an Theobald von Canossa vergeben. 

Castel del Monte Es liegt etwa 18 km von Andria entfernt, auf einem Hügel (540 m), der den Teil des Murgia Gebietes beherrescht, und wegen seines achteckigen Grundrisses (jede Seite ist 16.50 m hoch) und der acht gleichförmigen Türme (Höhe 25 m) berühmt ist. 
Es wure zwischen 1229 und 1249 wahrscheinlich als Jagdschloss nach dem Willen von Friederich II gegründet. Man sagt, dass die Hohenstaufen, die Ursprüngsfamilie der Schwaben, den achteckigen Grundriss schon für andere Bauten benutzt hatten, und deshalb glauben einige Wissenschaftler, dass das Egisheim Schloss in Elsass der Prototyp von Castel del Monte sei. 

Trulli (Rundbauten) von Alberobello Ein Trullo ist ein Bauern- oder Handwerkerhaus, das mit einer eigentümlichen Technik erbaut wird. Der Grundriss ist rund, die Mauern bestehen aus trocken, also ohne Mörtel aufeinandergeschichteten Steinblöcken, die nach oben hin eine konusförmige Kuppel bilden. Die Wände sind weiss getüncht; zuoberst auf der Kuppel sitzt eine schlanke Fiale; die Kuppel selbst ist von konzentrisch angeordneten, ziegelartigen Platten aus lokalem grauem Gestein, den sogenannten Chiancarelle, gedeckt. Das ganze Gebiet der hügeligen Murgia, das zu den Provinzen von Bari, Brindisi und Tarent gehört, ist geprägt von grösseren oder kleineren Gruppen von Trulli. 
Dazwischen erheben sich in volkstümlichem Stil erbaute Ortschaften wie Castellana-Grotte, Conversano, Gioia del Colle, Locorotondo, Noci, Putignano (in der Provinz von Bari), Martina Franca (in der Provinz von Tarent), Ceglie Messapico, Cisternino, Ostuni, Selva di Fasano (in der Provinz von Brindisi). Alberobello jedoch bleibt die wichtigste, ganz aus Trulli bestehende Ortschaft, die sich pittoresk in der aufgehenden Sonne auf einem leichten Abhang duckt und aus mehr als 1'000 solchen in einem Gassengewirr angeordneten Gebäuden besteht. 

Frühchristliche Baudenkmäler und Mosaike von Ravenna Die älteste Stadt der Romagna, Ravenna, war ab 402 Hauptstadt des Weströmischen Reiches, später Sitz des Hofes der Goten, und schliesslich Herz des byzantinischen Italiens bis zur Eroberung durch die Langobarden (751). In jenem Zeitalter entstanden die für die Stadt charakteristischen Denkmäler mit den prächtigen Mosaiken, für die Ravenna berühmt ist. Die ältesten befinden sich im Mausoleum von Galla Placidia, der Tochter des Kaisers Theodosius. 
Sehenswert sind im mittelalterlichen Stadtzentrum der Palazzo Comunale aus dem 17. Jh., der aus dem 5. Jh. stammende und im 18. Jh. im Barockstil erneuerte Dom mit dem Museo Arcivescovile, sowie nebenan das achteckige Battistero Neoniano aus dem Hochmittelalter, das mitsamt seinen Mosaiken sehr gut erhalten blieben. 

Historisches Zentrum von Pienza Pienza ist nach jenem Papst benannt, der Rossellino mit der Restaurierung der Stadt beauftragte: Pius II. Piccolomini. Ursprünglich befand sich dort, wo heute das Zentrum liegt, eine Burg: die Burg von Corsignano. 
1459 wurde mit den Arbeiten auf dern Hauptplatz begonnen, wobei man versuchte, die utopische Vorstellung einer idealen Stadt nach den humanistischen Massstäben der Renaissance zu realisieren. Pienza beherbergt heute noch in vollkommener Weise die Zeichen seiner Vergangenheit und Rossellinos bauliche Ausführungen bezeugen die damaligen Kriterien van Vollkommenheit und Aussergewöhnlichkeit, nach denen sic konzipiert waren. Von Rossellino stammen die Kathedrale, in der ausser dern holzgeschnitzten Chorgestuhl Gemalde van Vecchietta, Matteo di Giovanni und Sano di Pietro zu betrachtensind, sowie der Palast der Piccolomini, der mit seinen bossierten Fassadedie Struktur des Palazzo Rucellai nachempfindet. 
Bei jedem der drei Stockwerke wechseln sich zweibogige Fenster mit Lisenen ab, während der Innenhof mit seinem Rundbogenportico auf korinthischen Säulenseinen florentinischen Ursprung offenbart. Weitere Palaste auf dern Platz sind: das Haus der Canonici, in dern das Museum der Kathedrale mit Werken der Sodoma Schule, flamische Gobelinsaus dem15, und 16. Jhdrt. und der Chormantel Pius II. untergebracht sind. Desweiteren gibt es den Palast des Bischofs und den der Gemeinde. Lohnenswert ist der Dachgarten des Palastes Piccolomini, von wo aus man das gesamte Orciatal überblickt. 
Herausragendes Beispiel romanischer Kunst ist die Taufkirche van Corsignano, die ausserhalb der Stadtmauern liegt; einige Kilometer entfernt, aber immer noch im Gemeindegebiet kann man die Burg von Spedaletto mitten in Orciatal gelegen und Sant'Anna in Camprera, ein Olivetanerkloster, das auf einer primitiven langobardischen Festungsanlage errichtet wurde, besichtigen. 

Königliches Schloss in Caserta mit Park, Aquaedukt und der San Leucio Anlage Caserta ist die nördlichste Provinz von Kampanien. In der Stadt befindet sich das Königsschloss aus dem 18. Jh., das aus dem Königspalast und dem Park mit Wasserfällen und Skulpturengruppen besteht, die der König von Neapel Karl von Bourbon vom Architekten Luigi Vanvitelli erschaffen liess, der den Auftrag hatte, sich an Versailles zu orientieren. 
Dieser Palazzo Reale wurde 1774 vollendet und ist eines der monumentalsten Bauwerke ganz Italiens: Der Komplex ist fast 250 m lang, gruppiert sich um vier gleich grosse Innenhöfe und verfügt in fünf Stockwerken über 1200 Zimmer. Hübsch ist das kleine Hoftheater, das die herrliche Perspektive auf den Park als Bühnenhintergrund nutzen konnte. Der Park ist um eine 3 km lange Passage von Wasserbecken, Brunnen und Kaskaden angelegt. 

Residenzen des Hauses Savoyen in Turin und Umgebung Die Liste umfasst den Palazzo Reale, Palazzo Chiablese, die Armeria Reale (königliche Waffenkammer), Palazzo Madama, Palazzo Carignano, Villa della Regina, Castello del Valentino, in der Umgegend der Stadt die Schlösser in Rivoli, Moncalieri, Venaria, Govone, Agliè, Racconigi, den Palazzina di Caccia (Jagdschloss) in Stupinigi, den tenuta (Landgut) in Pollenzo. Alle diese Residenzen können besichtigt werden und beherbergen viele kulturelle Veranstaltungen. 
Einige dieser Gebäude sind Gegenstand radikaler Erneuerungen und Restaurationen, besonders die Reggia di Venaria, in der man nach der kürzlichen Restaurierung die aussergewöhnliche Dianagalerie besichtigen kann, wird Eingriffe erfahren, die den Gebäuden den alten Glanz wiederverleihen werden. 
Unter den Residenzen der Savoyer war das Schloss in Rivoli, ein eindrucksvolles Barockgebäude, bereits Teil eines grossartigen Projektes, das 1718 von Filippo Juvarra auf Wunsch von Vittorio Amedeo II. begonnen wurde, wo sich seit 1984 der Sitz des gleichnamigen Museo d'Arte Contemporanea (Museum der zeitgenössischen Kunst) befindet. Dieses Museum stellt eine der kulturellen "Vollkommenheiten" des Turiner Gebietes dar: in den meisterhaft restaurierten Räumen werden zeitbegrenzte Ausstelungen internationaler Bedeutung organisiert und dort befindet sich permanent eine Sammlung, die die Tätigkeit zahlreicher italienischer und ausländischer Künstler von den fünfziger Jahren bis heute zeigt. 

Botanischer Garten in Padua Am 29. Juni 1545 erliess der Senat von Padua ein Dekret, nach dem ein botanischer Garten (Orto botanico) in der Stadt angelegt werden sollte. Bereits in der Gründungsurkunde wurde die Form des Gartens und der Einteilung festgelegt: die Anlage sei in Beete einzuteilen, umgeben von einfacheren Bereichen. In der Folge entschied man sich für eine runde Anlage, in deren Mitte vier Quadrate angeordnet wurden. Diese wurden nach antiken, aber auch nach modischen Mustern ausgebildet mit je einer kreuzförmigen Grundform und vier verschiedenen Musterformen. Er ist der älteste botanische Garten in Europa. 

Kathedrale, Torre Civica und Piazza Grande in Modena Modena war für zweieinhalb Jahrhunderte die Hauptstadt des Herzogtums der Este, nachdem diese 1598 Ferrara verloren hatten. Sie brachten die grosse Kunstsammlung ihrer Familie hierher. Leider ging ein Teil verloren, aber der Grossteil wird heute in der Galerie Estense ausgestellt, die eine der wertvollsten Kunstsammlungen Europas ist. Zu den wichtigsten Gemälden zählen Werke von Bernini, Tura, Velasquez, Veronese und Guido Reni. 
Das architektonische Meisterwerk, für das die Stadt berühmt ist, stammt aber aus einem viel früheren Zeitalter als dem Este-Herzogtum. Es handelt sich um die romanische Kathedrale, die auf der alten und zentralen Piazza Grande steht. Nach ihrem Modell wurden zahlreiche andere italienische Kirchen errichtet. Von Lanfranco stammt auch die naheliegende Ghirlandina, ein schöner Glockenturm, der wegen des Marmorgürtels um seine Spitze so genannt wurde. 

Archäologische Stätten von Pompeii, Herculaneum und Torre Annunziata Pompei (deutsch: Pompeji) ist eine kleine Stadt am Golf von Neapel in Italien. Sie liegt direkt am Fuss des Vulkans Vesuvio (Vesuv), 190km süd-östlich von Rom, 20km süd-östlich von Napoli (Neapel), 15km nord-östlich von Sorrento (Sorrent) und 25km nord-westlich von Salerno. 
Pompei ist eines der bedeutendsten Zeugnisse der römischen Zivilisation und zeigt uns heute, wie vor 2000 Jahren das alltägliche Leben, die Kunst, die Sitten und die Berufe waren. Im Jahre 79 n.Chr. brach der Vesuv aus und Pompei wurde von einer etwa 5-8 Meter hohen Ascheschicht bedeckt. Unter dieser Ascheschicht blieb uns deshalb die Stadt bis zum heutigen Tage erhalten. Im Jahre 79 n.Chr. wurden Pompei und die Nachbarorte Herculaneum (heute Ercolano) und Stabiae durch eine gewaltige Vesuv-Eruption vernichtet. 

Römische Villa von Casale (Sizilien) mit ihren Mosaiken Fernab der Küsten, im Innern Siziliens, liegt die Kornkammer Italiens. Die umgebenden Bergketten müssen zur Zeit der Römer, die von 241 v. Chr. bis 440 hier herrschten, noch bewaldet und voller Wild gewesen sein. Optimale Grundlagen, um die kulinarischen Bedürfnisse der Römer zu erfüllen. So ist es zu erklären, wie ein reicher römischer Kaufmann in der Nähe von Piazza Armerina die Villa Casale bauen liess. Was ausser kulinarischen Genüssen die Römer noch an Sinnesfreuden liebten, verraten die 3500 m2 grossen, 1700 Jahre alten Fussbodenmosaiken, bestehend aus verschiedenfarbigem Marmor. 
Die Motive der Mosaiken geben Auskunft über die Nutzung der Räume, z.B. Fische und Delphine im Sauna-, Sport- und Fitnessbereich, die Bikini-Mädchen im Spielraum der Mädchen, und eindeutig ist auch das Schlafgemach des Hausherrn identifizierbar. Die Marmorsteinchen sind so vielfältig und realistisch zusammengesetzt, dass nicht viel Phantasie nötig ist, um sich das fröhliche Leben der römischen Herrschaft vorzustellen. Ein Geschichtsbuch in Stein. 

Nuraghe (bronzezeitliche Turmbauten) von Barumini (Sardinien) Der Nuraghe Su Nuraxi ist ein mächtiges Bollwerk aus mehreren Nuraghentürmen, die durch Galerien miteinander verbunden sind. Die Residenz des Hirt-Königs wurde 1.500 Jahre v. Chr. errichtet und viele Gegenstände aus der Bronzezeit wurden gefunden. Der grösste archäologische Komplex dieser Art in Sardinien, eine eindrucksvolle Konstruktion, die das Umland beherrscht, umgeben von den gut erhaltenen Ruinen eines ganzen Dorfes. 

Kulturlandschaften Portovenere und Cinque Terre (Palmaria, Tino and Tinetto) Der reizvolle Küstenstreifen Cinque Terre (fünf Flecken) erstreckt sich zwischen La Spezia und Levanto an dem Riviera di Levante genannten Abschnitt des Golfes von Genua.. Vereinzelt sind die idyllischen Fischer- und Bergdörfer nur durch schmale Strassen, per Eisenbahn oder nur auf dem Wasserwege zu erreichen, und haben durch ihre lange Abgeschiedenheit ihr altertümliches Aussehen bewahrt 

Kulturlandschaft Küste von Amalfi Schon immer Hauptstadt der göttlichen Küste, ist der Ursprung van Amalfi nicht bekannt: wahrscheinlich römischer oder griechischer. Man sagt sogar, dass Herkules selbst hier die letzte Ruhestatte für seine Geliebte wollte, das Meer inn an die Augen seiner geliebten Nymphe erinnerte. 
Amalfi war die erste Seerepublik, es stellte Handelsbeziehungen zwischen Morgen- und Abendland her und hatte eine eigene Währung (den Tarì). Italien verdankt Amalfi die Tabule Amalphitane (die ersten Schiffahrtsgesetze), den Kompass und das Papier. 
Von den Pisanen in den Jahren 1135 und 1137 geplündert, wurde Amalfi ein Grossgrundbesitz der fremden Herrschaften. Zeichen der ruhmvollen Vergangenheit sind in den zahlreichen religiosen Gebäuden bewahrt: die wunderschöne Kathedrale, dem Apostel Andreas geweiht. 

Archäologische Stätten von Agrigent Agrigent liegt etwa 3 km von der Küste (und dem Ort San Leone) entfernt auf einem Hügel. Es besteht aus 2 Teilen: zum einen aus der heutigen Stadt Agrigent, die dort nach 829 n.Chr. neu erbaut wurde, und dem alten Akragas. 
Das alte Agrigent besteht zum einem aus dem Valle dei Templi, Necropolen und einem hellenistisch-römischen Wohnviertel. Valle Di Templi - Tal der Tempel: Dies ist die eigentliche historische Stadt Akragas. Hier, in der "città antica", findet man, umrandet von einer antiken Mauer aus dem 6. Jh.v.Chr. eine grosse Ansammlung von griechischen Tempeln, die Agrigent weithin berühmt gemacht haben: 

Nationalpark Cilento Val di Diano mit Paestum, Velia und der Kartause von Padua Die Kulturlandschaft Cilento und der Nationalpark des Vallo di Diano mit ihren Heiligtümern und Siedlungen liegen an einer wichtigen Handelsroute und waren ein Ort des kulturellen Austausches in vorhistorischer und mittelalterlicher Zeit auf der Grenze zwischen den griechischen Kolonien der Magna Grecia und den etrurischen und lukanischen Völkern. Wichtigste Einzeldenkmäler sind die Ruinen von Paestum und Velia, zweier wichtiger Städte der klassischen Antike, sowie die barocke Kartause von Padula. 

Archäologische Fundstätten und die Basilika des Patriarchen von Aquileia Die archäologischen Fundstätten und die Patriarchenbasilika von Aquileja: Die Stadt, eine der weiträumigsten und wohlhabendsten des frühen Römischen Reiches, wurde im 5. Jahrhundert von Attila zerstört. Der Grossteil ihrer Ruinen ist noch nicht ausgegraben. Die Basilika mit dem Mosaikfussboden spielte eine Schlüsselrolle bei der Christianisierung Mitteleuropas. 

Historisches Zentrum von Urbino Das historische Zentrum von Urbino: die Residenzstadt der Herzöge von Monte Feltre zog im 15. Jahrhundert während ihrer Blütezeit zahlreiche Künstler und Gelehrte aus Italien und Europa an. Infolge der im 16. Jahrhundert einsetzenden wirtschaftlichen und kulturellen Stagnation bewahrte sie das Erscheinungsbild der Frührenaissance ungestört. 

Villa Adriana Trajans Nachfolger Hadrian war architektonisch sehr begabt: Die Ideen zum Pantheon und zur Engelsburg in Rom stammten von ihm; diesen Rundbauten lagen philosophisch-religiöse Gedanken zugrunde. In seiner Villenanlage bei Tivoli, der Villa Adriana, liess er Reminiszenzen von seinen weiten Reisen durchs Imperium Romanum Gestalt werden und schuf eine Idealwelt, eine Bildungslandschaft. Das geliebte Athen mit seinen Wandelhallen ist hier, aber auch Ägypten, mit dem von Statuen umstandenen Wasserbecken. Es sollte auf den Kanopus verweisen, einen Kanal, der Alexandria mit einem vielbesuchten Orakelheiligtum des ägyptisch-griechischen Gottes Sarapis verband. 
Am Rande von Hadrians Kanopus befindet sich die Grotte des Sarapis; in ihr gedachte der Kaiser seines verstorbenen Lieblings, des schönen Jünglings Antinous. Dieser war während einer gemeinsamen Nilfahrt des Nachts ertrunken. Hatten ihn missgünstige Höflinge aus dem Weg geräumt, oder war es ein Selbstopfer gewesen? Hatte sich Antinous für den Kaiser geopfert, dem die Wahrsager einen baldigen Tod vorausgesagt hatten, wenn nicht ein anderer statt seiner zu sterben bereit war? Der Kaiser war überzeugt, dass der Gott Sarapis den Jüngling zu den Himmlischen entrückt hatte, und liess überall Statuen und Büsten von ihm aufstellen, von denen wir viele noch sehen, kenntlich an den weichen Zügen und dem leicht verschleierten, schwermütigen Blick. 

Altstadt von Verona Verona steht für 2000 Jahre geschichtliche Kontinuität, ablesbar insbesondere an seinen Römerbauten, die bis heute im wirtschaftlichen und kulturellen Leben der Stadt eine unverzichtbare Rolle spielen (Brücke, Theater, Amphitheater). Als Festungsstadt war es im späten Mittelalter und nach der Eroberung durch Venedig im 15. Jahrhundert ein Vorbild für ganz Europa. 

Assisi, Basilika und Gedenkstätten des Hl. Franziskus Die Bedeutung von Assisi liegt auf einer anderen Ebene: von hier aus verbreitete sich franziskanische Spiritualität über die ganze Welt. Der Vertreter des Hl. Stuhls im Komitee unterliess es nicht, darauf hinzuweisen, dass die Anwendung von Kriterium VI (Verbindung mit Ideen von weltweiter Bedeutung) in diesem Fall ganz besonders gerechtfertigt sei. Er sparte auch nicht mit Lob für die italienische Regierung für die grossen, erfolgreichen Anstrengungen, die sie unternommen habe, um nach dem Erdbeben von 1997 die Malereien der teilweise eingestürzten Gewölbe von San Francesco zu retten. 

Äolische Inseln Die Äolischen Inseln liegen rund 40 Kilometer vor der Nordküste Siziliens. Oft werden sie auch nach der Hauptinsel Lipari als Liparische Inseln bezeichnet. Insgesamt besteht der Archipel aus sieben kleinen Inseln vulkanischen Ursprungs, die alle ihr eigenes Gesicht haben. Der über 900 Meter hohe Stromboli ist der einzige Vulkan Europas, der regelmässig Lava spuckt. Ein Naturschauspiel, das jede Nacht beobachtet werden kann. Der letzte Ausbruch des Vulcano liegt hingegen schon mehr als hundert Jahre zurück. Damals wurde fast die ganze Insel zerstört. Auf seine aktuelle Tätigkeit weisen Schwefeldämpfe hin, die aus Spalten und Löchern an die Oberfläche dringen. Die Gefahr eines verheerenden plötzlichen Ausbruchs kann ebenso wie auf Stromboli nie ausgeschlossen werden. Deshalb werden die Inseln von Vulkanologen rund um die Uhr überwacht. Die einzigartige Tätigkeit der Vulkane ist der wichtigste Grund, warum die Äolischen Inseln von der UNESCO auf die Liste des Weltnaturerbes gesetzt wurden. 

Villa d´Este in Tivoli Die Villa d'Este ist ein Hauptwerk der italienischen Gartenkunst und gilt als Vorbild für viele Gärten im Zeitalter des Manierismus und Barock. Die erstaunliche Anzahl von Brunnen, Nymphäen, Wasserspielen und -orgeln machen die Anlage einem Wundergarten gleich. Der Kardinal Ippolito II. d'Este (1509-72), Sohn der Lucrezia Borgia, liess in der Villa den Prunk der Höfe von Ferrara, Rom und Fontainebleau wieder aufleben.

Spätbarocke Städte des Val di Noto Caltagirone/ Catania/ Militello Val di Catania/ Modica/ Noto/ Palazzolo Acreide/ Ragusa/ Scicli 

Sacri Monti im Piemont und in der Lombardei Sacro Monte o Nuova Gerusalemme di Varallo Sesia/ Sacro Monte di S.Maria Assunta di Serralunga di Crea/ Sacro Monte di San Francesco d'Orta San Giulio/ Sacro Monte del Rosario di Varese/ Sacro Monte della Beata Vergine, Oropa/ Sacro Monte della Beata Vergine del Soccorso, Ossuccio/ Sacro Monte della SS.Trinità, Ghiffa/ Sacro Monte Calvario, Domodossola 

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